|
Bei einem Bauspardarlehen handelt es sich um ein Darlehen, das nur zu wohnwirtschaftlichen Zwecken verwendet werden kann. Der Vertrag zwischen Sparer und Bausparkasse über eine bestimmte Bausparsumme stellt die Grundlage des Bausparens dar. Für den Abschluss eines Vertrages muss der Sparer allerdings erst ein gewisses Mindestsparguthaben vorweisen, dass je nach Bausparkasse und Tarif zwischen 40 % und 50 % der Bausparsumme beträgt. Das Bauspardarlehen ergibt sich dabei aus der Differenz zwischen Bausparsumme und angespartem Guthaben (und beträgt somit je nach Tarifvariante zwischen 50 % oder 60 % der gesamten Bausparsumme). Dieses Guthaben wird in festen monatlichen Beiträgen zurückgezahlt, allerdings sind Sonderzahlungen oder eine ganzheitliche Tilgung ebenfalls möglich. Bauspardarlehen zeichnen sich durch (meist) günstige und feste Zinssätze aus. Ein Bauspardarlehen wird in einem Zeitraum zwischen 6 und 16 Jahren zurückgezahlt, wobei die Rückzahlungsdauer abhängig ist vom jeweiligen Darlehenszinssatz und der Höhe des Tilgungsbeitrags. Ein besonderer Vorteil des Bausparens ist die oftmals gewährte staatliche Förderung. Meist sind Bauspardarlehen durch Grundpfandrechte an einem Pfandobjekt (z. B. ein Grundstück) zu sichern. Oftmals wird für den Abschluss eines Bauspardarlehens auch ein Nachweis über den Abschluss einer Gebäudeversicherung verlangt.
|