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Wurde einem Kreditinstitut von der Bundesbank ein Lombardkredit gewährt, so erhält das Kreditinstitut als Kredit nicht den vollen Wert des zur Verfügung gestellten Pfandes, sondern stets nur einen bestimmten Prozentsatz davon. Der Zinssatz beim Lombardkredit wird als Lombardsatz bezeichnet. Der Lombardsatz stellt eine wichtige Orientierungshilfe für den kurzfristigen Geldmarkt dar und liegt in der Regel einen bis zwei Prozentpunkt(e) über dem Diskontsatz. Früher zählte der Lombardsatz zu den Leitzinsen, inzwischen wurde der Lombardsatz allerdings durch einen vergleichbaren Zinssatz der Europäischen Zentralbank ersetzt.
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